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Wird 2017 besser als 2016?

2016 ist geschafft. Jesses. Meine Vorsätze fürs neue Jahr sind von schlichter Natur. Erstens: Schaffe so viel Abstand zwischen einem zweijährigen Kind und einer Tube Remoulade wie möglich.

Zweitens: Unterschätze niemals die Macht einfältiger Menschen in großen Gruppen. Drittens: Wenn du die Menschen nicht durch Brillanz überzeugen kannst, verwirre sie mit Blödsinn. Viertens: Alkohol ist nicht die Antwort, er sorgt nur dafür, dass man die Frage vergisst. Und fünftens: Gib immer 100 Prozent – außer beim Blutspenden.

Zwölf junge, frische Monate liegen vor uns wie Hundewelpen in einem Kuschelkorb. Am Ende werden auch sie räudige, knurrende, zähnefletschende Monster sein. Das ist ja immer so: Wir glauben das Beste, bis uns das Jahr das Gegenteil beweist, meist so um den dritten Januar herum. Wie sagte Woody Allen: „Das Leben ist voll von Unglück, Einsamkeit und Leid – und es ist viel zu schnell vorbei.“

Nicht mal die Zukunftsforschung ist noch das, was sie mal war: Gerade hat ein Berufsfuturist erklärt, warum junge Menschen ihr Smartphone beim Telefonieren waagrecht vors Gesicht halten. Nicht etwa als Knautschzone beim Laternenslalom – die Geste sei „ein Abgesang auf Gewohnheiten von früher“. Ja. Genau. Toll. Und ein Abgesang auf Sinn, Verstand, Charme und Anmut im Straßenverkehr.

Falls Ihnen ein solcher Horizontaltelefonierer begegnet: einfach mal kommentarlos einen Martini auf das iPhone stellen. Mit Olive. Und schon hat das Jahr wieder von seinem Schrecken verloren. Ein Hoch auf 2017, diesen Abgesang auf Gewohnheiten von früher.

aus der Zeitschrift Kompakt des IGBCE Grimms Märchen von Imre Grimm

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  1. Interessante Homepage. Das Design und die nuetzlichen Informationen gefallen mir besonders gut.

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