Moderne Sklaverei: Leben in Unselbständigkeit für ein Taschengeld
Geronimo | 1. Mai 2007Wir Deutsche reden von einer Wirtschaftskrise die uns trifft. Das Rentensystem ist bankrott und die Krankenkassenbeiträge explodieren. Doch dieser Zustand ist selbstgemacht. Die Politiker sind ratlos, doch dass es so kommen muss haben Weise schon in den Jahren um 1970 erkannt.
Dass wir Deutsche einen Weg in den Bankrott gehen ist doch leicht zu erkennen: ein Land mit einer Staatsquote von über 50%, eine überdetaillierte Steuergesetzgebung mit 60% Anteil am weltweiten Aufkommen an Steuergesetzen und Kinder die für ihre Eltern sparen müssen, obwohl es seit jeher üblich ist dass Eltern die Kinder beerben.
Wie? Kinder müssen für die Eltern sparen? Ja, seit dem Generationenvertrag nach dem zweiten Weltkrieg. Das Rentensystem war anders gedacht: jeder legt sich seinen Teil für das Alter zurück. Doch nach den Weltkriegen war alles zerstört und kein Geld war da. Damals wurde das Rentensystem umgestellt und hätte in den Siebzigern wieder in die Orginalform gebracht werden können.
Wie? Eine Staatsqoute von über 50%, so viele Gesetze? Das ist ja Wahnsinn! Die vielen Gesetze sind kompliziert und benötigen viele Beamte die diese Gesetze ausführen oder deren Einhaltung überprüfen. Das kostet Steuergelder. Einige Länder der westlichen Welt kommen mit Staatsquoten von unter 30% aus. Diese Länder sind natürlich konkurrenzfähiger als wir. Denen geht es auf lange Sicht besser. Diese Länder sind verglichen mit unserem System Steueroasen! Ja, diese Länder wirtschaften besser.
Aber: ein Leben in Sklaverei? Ja, ein Leben in Sklaverei. Ein Arbeitnehmer hat ein Brutto von, nehmen wir an, 2.500 Euro. Dem Arbeitgeber entstehen zusätzlich Lohnnebenkosten, so dass dieser rund 3.000 Euro für den Arbeitnehmer pro Monat ausgibt, das sind 100%. Dem Arbeitnehmer bleibt rund die Hälfte von seinem Einkommen als Netto: 1.300 Euro. Davon gehen die nötigen Pflichtversicherungen weg: Haftpflicht, Hausrat, Lebensversicherung als Altersrücklage, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Kanalgebühren, KFZ-Steuer, Zinsabschlagsteuer und sonstige Sondersteuern. Danach noch Miete für ein Dach über dem Kopf und Spritgeld um in die Arbeit zu kommen. So bleiben dem “armen Mann” knapp 500 Euro zum Leben. Das ist ein Taschengeld in Höhe von 15% von dem was für den Arbeiter ausgegeben wird. Sklaven des Staatssystems!
Deshalb, runter mit der Staatsquote denn der Staat ist ein denkbar schlechter Unternehmer. Weg mit den vielen, überregulierenden Gesetzen. Weg mit den Zwängen wie Sozialversicherung, Krankenversicherung, Pflegepflichtversicherung, sonstigen Pflichtversicherungen. Weg mit den vielen Beamten und folglich runter mit den Steuern. Dann wird unser Land für Bürger, Unternehmer und Investoren wieder interessant weil das frei verfügbare Geld mehr wird! Vorher wird sich nichts tun, trotz Fördergelder und künstlichen Anreizen, die nachdem sie als Steuern “kassiert” wurden, durch tausend Hände gehen und wieder an einige Privillegierte zurückkehren!
Dann wird es wieder freie Bürger anstatt Sklaven geben.




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