Christen bitte Klappe halten
Anwesend war auch eine Leiche im Schrank der Bundesrepublik Deutschland. Sie sprach von ihrer unehrenhaften Beerdigung.
(kreuz.net) Vom 13. bis 15. April 2007 fand in Holzhausen bei Siegen die Jahrestagung des Vereins ‘Die Wende’ statt.
‘Die Wende’ setzt sich für eine Erneuerung Deutschlands aus christlichen Wurzeln ein.
Bei der Tagung waren über sechzig Gäste aus ganz Deutschland anwesend.
Bekannte Referenten trugen ihren Teil zum Erfolg der Veranstaltung bei. Diese beschäftigte sich mit dem Thema “Christen und Blasphemie - Gilt Meinungsfreiheit nur für Andere?”.
Einleitend zeigte Brigadegeneral ausser Dienst, Reinhard Günzel (62), wie und warum die Kampagnen gegen ihn und den Abgeordneten Martin Hohmann geführt wurden und wie er die Situation persönlich erlebt hat.
Der Brigadegeneral wurde im Jahr 2003 vom damaligen deutschen Kriegsminister in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Man warf ihm vor, die im Jahr 2003 als Vorwand für eine Hexenjagd benützte Rede des Abgeordneten Martin Hohmanns zum Tag der Deutschen Einheit in einem auf Bundeswehr-Briefpapier erstellten Schreiben gelobt zu haben.
Bei der Absetzung des Generals wurde deutlich, dass das Recht in erschreckender Weise von oberster Stelle gebeugt wurde, um Menschen zu ruinieren.
Beispielhaft nannte der Brigadegeneral den damaligen Innenminister Otto Schily. Dieser hatte in der TV-Sendung “Christiansen” von einer Anhörung der Betroffenen nichts wissen wollen - und das, obwohl der Minister als ehemaliger Strafverteidiger das Gesetz kennen musste.
Der evangelische Oberkirchenrat Eduard Berger (62) aus Dresden sprach im weiteren Verlauf der Tagung über “Die Macht der Wahrheit” aus christlicher Sicht.
Er kam zu dem Schluss, dass die Wahrheit in sich vielfältig sei, aber ihren Kernpunkt immer in Christus finde.
Der Journalist und Buchautor Dr. Udo Ulfkotte erweiterte die Thematik, indem er den “Einfluss der Islamisten auf die veröffentlichte Meinung” einbezog.
Dieser Einfluss sei stark, weil unverblümt Gewalt - vor der sich der Rechtsstaat beuge - angedroht und angewandt werde und eine kritische Berichterstattung über den Islam nicht ins vorgegebene Meinungsbild passe.
Dies ändere sich erst, wenn im unmittelbaren Umfeld massive Angriffe von Moslems erfolgten, wie etwa jüngst in Berlin, wo die Zeitungen seitdem kritischer über den Islam berichten würden.
Den praktischen Teil übernahm Mathias von Gersdorff aus Frankfurt/Main.
Gersdorff ist der deutsche Direktor der Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum.
Er stellte dar, was man gegen mediale Angriffe auf das Christentum - zum Beispiel im Fall des Hassfilmes Popetown unternehmen kann.
Dabei erläuterte er die Gesetzeslage und nannte Postkartenaktionen und Petitionen an die Konferenz der Ministerpräsidenten der Bundesländer als häufig erfolgreiches Mittel.
Die Teilnehmer der Jahrestagung forderten in einer Erklärung die Verschärfung des Paragraphen 166 des deutschen Strafgesetzbuches.
Dadurch sollen Christen besser vor blasphemischen Angriffen geschützt werden.




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