“Pansexuelle Kultur” löst Aids aus
ROM - Der Vatikan hat die “pansexuelle Kultur” in der heutigen Gesellschaft beklagt. Dies anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Sie sei nämlich verantwortlich für die rasante Ausbreitung des HI-Virus, so der Pontifikalrat für Gesundheitsseelsorge. Der Aids-Erreger werde in erster Linie über sexuelle Kontakte übertragen und weitaus seltener bei Bluttransfusionen oder auf anderem Wege. Die sicherste Methode, seine Ausbreitung zu verhindern, liege deshalb darin, nur in der Ehe Sex zu praktizieren. Die “pansexuelle Kultur” reduziere Sexualität auf reinen Lustgewinn und degradiere damit ihre tiefer gehende Bedeutung. Trotz einiger Kritik aus den eigenen Reihen ist der Vatikan bislang nicht von seiner Opposition gegen Kondome abgerückt. In deren Benutzung sehen mittlerweile auch viele Geistliche die vielleicht einzige Chance, der Ausbreitung des Aids-Erregers entgegen zu wirken.



