Religion - was ist das?
Religion ist in
Der Mensch von heute ist auf der Suche nach mystischen oder spirituellen Erfahrungen. Dabei findet er im religiösen Supermarkt alles, was er braucht. Er sucht und mischt sich seine individuelle Religion zusammen. Dank der modernen Medien kann er frei wählen, wen, was und wie er will. Es bleibt ihm lediglich die Qual der Wahl.
Religion ist out
Jedenfalls für die, die sich an das Zitat von Karl Marx (1818-1883) halten: “Religiöse Wünsche haben nur Wesen, die sozial unterdrückt sind. Sie benützen Religion als Opium …” Aber kann das alles sein?
Religion ist mehr
Das lateinische Wort “religatio” bedeutet Rückversicherung, Rückbindung oder Rückverbindung. Damit sind wir schon beim Eigentlichen. Der Mensch sucht eine Rück-Verbindung zu Gott. Er strengt sich dabei gewaltig an, um Gott zu erreichen. Er sucht ständig neue Wege, um zu Gott zu finden. Er klettert seine religiöse Leiter hinauf, aber er vergisst dabei, dass seine Leiter weder tragfähig noch angelehnt ist, und so purzelt er schon nach der ersten Sprosse wieder herunter. Es ist ein hoffnungsloses Unternehmen. Er schafft es nicht. Er schafft es nie. Er kann den Heimweg zurück zu Gott einfach nicht finden, er tappt im Dunkeln.
Die Bibel lehrt, dass es im Gegensatz zu allen Religionen tatsächlich eine Rückverbindung zu Gott gibt! Nur ist es genau umgekehrt! Nicht der Mensch schafft
es. Gott schafft es. Tatsächlich, Gott kam herab. In Jesus Christus stieg der allmächtige Gott die Leiter herunter, die wir niemals hinaufklettern können.
Gott wurde in Jesus Mensch.
Jesus verließ die Stätte ewigen Glücks und kam auf unseren von der Sünde verschmutzten Planeten. Er vertauschte seinen himmlischen Palast mit einem übelriechenden Futtertrog.
Er lebte in der Gesellschaft von Verbrechern und Sündern. Er ließ sich freiwillig, stellvertretend, am Kreuz hinrichten für all unsere Ungerechtigkeit und Schuld. Ja, er kam herunter, um uns herauszuziehen aus dem Sumpf der Sünde und unsere Füße auf den festen Boden der Gemeinschaft mit dem wahren Gott zu stellen. Er reicht uns heute die Hand - fassen wir zu! Dann ist die Rückverbindung wieder hergestellt.
Reden mit Gott
Gebet ist Reden mit Gott. Wir Menschen sind geschaffen, um mit Gott in eine Beziehung zu treten und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Adam traf sich jeden Tag mit Gott, um mit IHM im Garten spazieren zu gehen und sich zu unterhalten. Jesus fordert uns im Matthäusevangelium auf, zu Gott wie zu einem Vater zu beten und gibt uns sogar im Vaterunser ein Modell für unsere Gebete. Im Gebet verändert sich unsere Sichtweise der Dinge, wir schauen nicht mehr auf unsere Möglichkeiten, sondern schauen auf Gott und seine Größe. Aber Gebet ist nicht nur dazu da, uns selbst zu beruhigen, sondern hat reale Auswirken in der materiellen Welt. Gott ist lebendig und er erhört Gebete. (Mt 7,11; Mt 18,18; Joh 14,14)




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