Mixa für Rechte von Christen
Geronimo | 29. Juli 2007Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat Muslime in Deutschland mit scharfen Worten dazu aufgerufen, sich für die Rechte von Christen in ihren Herkunftsländern einzusetzen. “In vornehmlich islamisch geprägten Ländern haben Christen heute noch so gut wie keine Daseinsberechtigung”, sagte er der “Rheinischen Post”.
Wenn sich das nicht ändere, müsse man Muslimen in Deutschland sagen: “Dann muss es eben keine große Moschee sein mit hoch emporragenden, demonstrativ in Erscheinung tretenden Minaretten, dann reicht in einer christlich geprägten Kultur auch ein schlichter muslimischer Andachtsraum.” Muslime sähen neue Moscheen häufig als Zeichen für neu gewonnenes Gebiet, führte Mixa aus. “Als Militärbischof erlebe ich in Bosnien-Herzegowina oder Sarajevo, dass überall dort, wo Moscheen neu errichtet werden, dies als Zeichen für neu gewonnenes muslimisches Terrain begriffen wird, das nie mehr in anderer Weise verwendet werden darf.” Der Bischof äußerte sich in diesem Zusammenhang auch skeptisch über einen EU-Beitritt der Türkei. Der Islam habe ein anderes Menschenbild. Daher könne er sich einen Türkei-Beitritt nicht vorstellen.
(kna 27.07.2007 gs)




Letzte Kommentare