“Linkspolitikerin” sorgt sich um den Teufel
Geronimo | 31. Juli 2007Eine deutsche Parteivorsitzende hält den Bischof von Augsburg für einen mittelalterlichen Kreuzritter gegen den modernen Staat. So etwas darf nicht im Amt bleiben.
(kreuz.net) Die linksextreme deutsche Partei ‘Grüne’ hat erneut Hass-Tiraden gegen die Kirche geritten.
Am Montag kommentierte Claudia Roth (52), die Bundesvorsitzende der Partei, in einer Pressemitteilung die Aussagen des Bischofs von Augsburg, Mons. Walter Mixa, zum Bau einer Großmoschee in Köln.
Der Bischof hatte am Freitag erklärt, dass schlichte muslimische Andachtsräume in der angeblich “christlich geprägten Kultur” genügten, solange Christen in islamischen Ländern so gut wie keine Daseinsberechtigung hätten.
Frau Roth glaubt jetzt, dass der Bischof die Religionsfreiheit für Muselmanen einschränke.
Damit zeige er, wie wenig er vom Grundgesetz und vom modernen Rechtsstaat halte und wie sehr er noch “im Mittelalter” feststeckt:
“Welcher Teufel muss den Bischof geritten haben, wenn er das Handeln von Theokratien und Willkürstaaten auch nur entfernt als Richtmaß für die Bundesrepublik ansehen kann?”
Die Werte und Grundrechte der deutschen Verfassung dürften nicht zu “Geiseln von Feinden der Freiheit und der Demokratie” werden, die erst dann gewährt werden, wenn es “irgendwelchen Despoten irgendwo auf der Welt” genehm ist.
Die Bundesrepublik werde sich nicht in den “Kampf der Kulturen und Religionen” treiben lassen - gab sich Frau Roth kulturkämpferisch:
Davon würden Bischof Mixa und seine “ultrakonservativen Münchner Freunde” träumen.
Sie träten heute wieder unter dem Kreuzritterslogan von 1096 ‘Deus lo vult’ - ‘Gott will es’ - an.
Frau Roth forderte auch gleich “den Rücktritt” des Bischofs:
“Die Bundesrepublik muss sich vielmehr fragen, ob ein Mann wie Mixa noch Militärbischof sein kann.”




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