Hetze gegen Eva Herman geht weiter

Die Hatz geht weiter! Der für seine antikirchlichen Stellungnahmen bekannte ‘Zentralrat der Juden’ hat Eva Herman und das ‘Forum Deutscher Katholiken’ beschimpft. Ein Kommentar.

Der “tosende Beifall” für Eva Herman beim Kongress des ‘Forums Deutscher Katholiken’ sei ein “Armutszeugnis” für die Teilnehmer und eine “Ohrfeige” für jene, die sich in der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur engagiert hätten.

Das gab der Vizepräsident des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, Dieter Graumann (57), frisch von der Leber.

Graumanns Worte sind Teil einer infamen Medienerklärung, die der ‘Zentralrat’ gestern online veröffentlichte.

“Frau Herman wurde völlig zu Recht entlassen” - donnert Graumann.

Er beschuldigt die entlassene Nachrichtensprecherin, den “Ursprung” der Werte Ehe, Familie und Kinder in direkten Zusammenhang mit einer angeblichen “nationalsozialistischen Familienideologie” gebracht und diese so “teilweise verherrlicht” zu haben.

Graumann macht sich nicht die Mühe, seine niederträchtige Behauptung an den Aussagen von Frau Herman zu messen.

Dafür beschimpft er auch den Leiter des Kongresses ‘Freude am Glauben’ Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein.

Dieser könne “die Grundwerte der Familie nicht von Nazi-Ideologie unterscheiden”. In der Leitungsspitze des ‘Forums Deutscher Katholiken’ herrsche ein “seltsamer Geist”.

Die Grundwerte von Ehe, Familie und Kindern seien “schließlich keineswegs” von den Nationalsozialisten erfunden, sondern von ihnen schändlich missbraucht worden - glaubt Graumann zu wissen.

In Wahrheit haben die Nazi-Sozialisten Ehe und Familie weder gebraucht noch missbraucht, sondern zu überwinden versucht - ähnlich wie die gegenwärtig herrschenden 68er Sozialisten.

Im weiteren verleumdet Graumann den Bayreuther Politologen Konrad Löw (75) als “Autor antisemitischer Beiträge” und bezeichnet ihn als “geistigen Vater des Ex-Abgeordneten Martin Hohmann”.

Löw ist Mitglied des Kuratoriums des ‘Forums Deutscher Katholiken’, das den Kongress ‘Freude am Glauben’ organisiert.

Dessen Anwesenheit beim Kongress bestätige die “schlimmsten” Befürchtungen - so Graumanns Hasspredigt.

Gleichzeitig spricht er dem hessischen Wirtschaftsministers Alois Rhiel “Anerkennung und Unterstützung” aus.

Rhiel - der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Gartenbaugesellschaft ist - hatte wegen der Anwesenheit von Frau Herman seine Schirmherrschaft über den Kongress zurückgezogen.

Am Schluss seines Rundumschlages beklagt Graumann eine “hässliche Häufung” kritikwürdiger Vorfälle.

Als Beispiele nennt er die “wirren Vergleiche des Kölner Kardinals Meissner” [sic] mit entarteter Kunst oder “Ausfälle” bei einer Heilig-Land-Reise der Bischofskonferenz.

In seiner Schlussfolgerung befiehlt er dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, ein “klärendes Wort” abzugeben.

Doch dieses Mal ging der Schluss offenbar hinten raus.

Auf Anfrage der Tageszeitung ‘Die Welt’ nannte eine Sprecherin der Bischofskonferenz Graumanns Äußerungen “auf befremdliche Weise einseitig und im Ton unangemessen”.

Sie würden dem Verhältnis der Kirche zum Judentum in keiner Weise gerecht und seien einer seriösen Auseinandersetzung nicht dienlich.

Jetzt stellt sich die dringende Frage, wie lange der ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ noch gedenkt, sich einen solchen Vizepräsidenten zu leisten.

Auf tragische Weise hat Graumann mit seiner verbalen Harlekinade die Aussage des scharfsinnigen US-Kolumnisten Josef Sobran (61) bestätigt:

“Der Ausdruck Antisemit bezeichnete einmal jemanden, der Juden hasst. Jetzt bezeichnet er jemanden, der von Juden gehasst wird.”

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