Familie attraktiver machen

Wie kann die Kirche junge Menschen noch besser zu Ehe und Familie ermutigen? Der Papst hat heute zu mehr pastoralem Nachdenken über diese Frage aufgerufen.

Vor Bischöfen aus Kongo-Brazzaville zeigte sich der Papst besorgt über den Rückgang der Zahl kirchlicher Hochzeiten - ein Phänomen, das es nicht nur im Kongo und auch nicht nur in Afrika gibt, sondern auch bei uns in Europa. “Dieser Rückgang ist eine echte Herausforderung, denn Familien sind ja für die Stabilität einer Gesellschaft nicht zu ersetzen. Die Gesetzgebung und das Zerbröckeln der Familienstrukturen bremsen junge Leute und hindern sie an der Eheschließung. Wir brauchen also ein tiefschürfendes pastorales Nachdenken, wie man die würde der christlichen Ehe wieder neu ins Licht stellen kann. Es ist wichtig, den Paaren zu helfen, zu menschlicher und geistlicher Reife zu gelangen, damit sie ihre Aufgabe als Eheleute und christliche Eltern verantwortlich übernehmen. Man sollte ihnen begreiflich machen, dass ihre Liebe einzig ist und unauflöslich - und dass die Ehe zu ihrer vollen menschlichen und christlichen Selbstverwirklichung beiträgt.”

Benedikt ermutigte die Bischöfe aus Kongo-Brazzaville, alles zu tun, damit die Kirche in ihrem Land zu größerer Reife gelangt. “Möge die Kirche auch weiterhin eine prophetische Rolle für alle Einwohner im Land spielen, besonders für die Ärmsten und die, die keine Stimme haben!”

(rv 19.10.2007 sk)

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