Das Allerletzte (Teil 1)
Geronimo | 7. Februar 2008Sicher, wer sich ins “Dschungel-Camp” von ‘RTL’ begibt, ist selbst schuld. Wer da mitmacht, weiß, was ihn erwartet. Erniedrigungen der schmutzig gemeinen Art.
Mit über fünf Millionen Zuschauern. Besonders beliebt und nicht nur von ‘Bild’ begeistert nachberichtet: das in offenbar in jeder Dschungel-Staffel gern genommene “Bad mit Ekeltieren”. Bei dem Maß an öffentlicher Beachtung dieser Ferkelei fällt es schwer, gänzlich unbeteiligt zu bleiben. Und bei einer gesitteten Ausdrucksweise. Kurz: Man möchte sich übergeben. Wegen der fiesen Viecher. Wegen dieser zweibeinigen Zyniker, die nichts mehr kennen außer Quote und Auflage. Der Hehler, so heißt es, ist schlimmer als der Dieb. Genau. Aus welchen Gründen auch immer Menschen vorführen, wie tief die Selbstachtung zu sinken vermag: Uns ekelt vor allen denen, die sie antreiben und bedenkenlos ausbeuten. Allen, die im Fernsehsessel einen gewissen Voyeurismus pflegen, empfehlen wir deshalb: Schnell wegzappen und Würde wahren.




Die Sache kann mann noch etwas spannender machen, indem jeder
Medienschau | 9. Februar 2008Die Sache kann mann noch etwas spannender machen, indem jeder Kandidat eine eigene Kamera mitbekommt, sich seinen Mist selbst filmt, ihn aus 4000 Meter Höhe über Papua-Neuguinea mit dem Fallschirm abwirft, nur mit Kompas und Kampfmesser, ihm oder ihr ein Ziel vorgibt (z.B. 300 Km in östlicher Richtung, wo er dann abgeholt wird). Die zwei Zyniker, die Frau auf den Rücken des fetten schwulen kleinen gebunden, sie aus 2000 Meter Höhe OHNE Fallschirm abwerfen, damit es nicht so ein großer Fettfleck gibt.
Anschließend einen Suchtrupp von RTL lossenden ob auch alle angekommen sind und die selbsgedrehten Aufnahmen dann in RTL veröffentlichen.
So ließe sich die Einschaltquoten erheblich erhöhen.
Habe gehört dass es in Papua-Neuguinea noch Kopfjäger geben soll, na ja, dann kann der Suchtrupp ja die Schrumpfköpfe einsammeln und in der Sendung von RTL präsentieren.
das wäre doch mal eine gelungene Show.
Etwas Sarkasmus muss auch mal sein.