Ein Politiker sagt die Wahrheit

Wer Kinder vor der Geburt schlachtet, wird mit ihnen auch nach der Geburt nicht zimperlich umgehen. Das hat ein deutscher Ministerpräsident festgestellt und laut und deutlich ausgesprochen. Kinder- und Lebensfeinde zelebrieren jetzt die üblichen Empörungsrituale.

Die im Vergleich zur Bundesrepublik ungleich höhere Zahl von Tötungen geborener Kinder in der ehemaligen DDR war eine direkte Folge der dort bereits 1972 legalisierten Kinderabtreibung bis zum dritten Monat.

Das erklärte der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen Anhalt, Wolfgang Böhmer (72), vor dem deutschen Magazin ‘Focus’.

Böhmer weiß, wovon er redet. Er war vor seiner politischen Karriere Chefarzt einer Entbindungsklinik.

Der Politiker glaubt sogar, dass Kindstötungen von Neugeborenen für manche ostdeutsche Frau “ein Mittel der Familienplanung seien”.

Als Grund dafür nennt er eine leichtfertigere Einstellung zu werdendem Leben, die in den neuen deutschen Bundesländern feststellbar sei.

Das DDR-Abtreibungsgesetz erlaubte Müttern, ihr ungeborenes Kind zu töten, “ohne sich auch nur einmal erklären zu müssen” - so der Christdemokrat. Das wirke bis heute nach.

Als weiteren Grund nannte Böhmer die aus DDR-Zeiten übernommene “Fixierung auf den Staat”. Diese habe dazu geführt, dass die individuelle Verantwortung nicht mehr wahrgenommen werde.

Aufschrei der Kindertöter-Fraktion

Die eindringlichen Worte des Ministerpräsidenten haben in der Zwischenzeit zu den voraussehbaren Empörungsritualen lebens- und familienfeindlicher Kreise geführt.

“Wer so über Menschen redet, für die er mit verantwortlich ist, kann seine Aufgabe als Ministerpräsident nicht mehr wahrnehmen” - dröhnte es von dieser Front aus dem Mund von Böhmers sozialdemokratischem und lebensfeindlichem Amtsvorgänger Reinhard Höppner (59).

Höppner, den der gegenwärtige Ministerpräsident im Mai 2002 aus dem Amt kippte, äußerte sich vor der linken Berliner ‘Tageszeitung’.

Auch die kinder- und familienfeindliche Chefin der Partei ‘Grüne’, Frau Claudia Roth (52), forderte vor dem Blatt Böhmers Rücktritt.

Ohne zu erklären warum, behauptet die lebensfeindliche Grüne, dass der CDU-Politiker “alle ostdeutschen Frauen” verunglimpft habe.

Richtigerweise stellt sie dagegen fest, dass er die Kinderabtreibung auf eine Stufe mit der Ermordung von Kindern gestellt hat.

Die politische Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Frau Steffi Lemke (40), findet die tragische Analyse Böhmers “aberwitzig”.

Dieser stelle die Kinderabtreibung mit strafrechtlich zu verfolgender Kindstötung auf eine Stufe - schimpfte Frau Lemke.

Er sei als Ministerpräsident untragbar und müsse sofort zurücktreten. Warum sagte Frau Lemke nicht.

Artikel erschienen bei kreuz.net

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