Merkel gegen Abschaffung des Religionsunterrichts
Geronimo | 23. Juni 2008Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat vor einer Abschaffung des wertegebundenen christlichen Religionsunterrichts an Schulen gewarnt.
Sie verlangte von ihrer Partei, diesen Unterricht immer wieder einzufordern. Die Bundeskanzlerin äußerte sich bei der 45. Bundestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) in Berlin. Der Religionsunterricht gehe über reine Wissensvermittlung hinaus und schaffe auch Lebensgrundlagen, die nebenbei durch das Elternhaus oder in der Freizeit kaum zu vermitteln seien, sagte die CDU-Chefin. Nach Merkels Überzeugung gehört dies zu den dringendsten Zukunftsfragen, die die Gesellschaft zusammenhalten. Deshalb seien “die Zeiten gut”, den Glauben wieder offensiv zu leben; das bedeute nicht aggressiv, sondern standhaft in Argumentation und Überzeugungskraft “und ein Stück weit fröhlich”. Die CDU-Politikerin plädierte auch für “mehr Gottvertrauen”. Dies sei kein Zeichen von Naivität, sondern gebe Zuversicht für das notwendige politische Handeln.
(kna 21.06.2006 on)




Daß Merkel als CDU-Politikerin und Pastorentochter gegen die Abschaffung des
Hartmut Slomski | 4. Juli 2008Daß Merkel als CDU-Politikerin und Pastorentochter gegen die Abschaffung des Religionsunterrichts ist sollte natürlich niemanden verwundern. Doch natürlich ist es totaler Blödsinn Religionsunterricht würde die Gesellschaft zusammenhalten, wo sie doch durch den Sozialabbau, besonders HartzIV, gespalten wird. CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP sind doch seitdem ohnehin überhaupt nicht mehr wählbar. Wenigstens nicht für HartzIV-Opfer und Nichtbetroffene mit einem sozialen Gewissen. Und sie Kirchen zeigen doch gerade in diesem Zusammenhang ihr wahres Gesicht: sie segnen dies nicht nur ab, sondern lassen sich sogar noch mit billigen Arbeitssklaven in Form von Ein-Euro-Jobbern versorgen!
Allein die Abschaffung des Religionsunterrichts würde doch schon eine Ersparnis von 2,5 Milliarden Euro jährlich bringen. Sogar weitere 14 Milliarden Euro jährlich die Streichung sämtlicher Subventionen des Staates an die Kirchen. Und es ist doch durch nichts einzusehen, daß Erzbischöfe und Kardinäle bis zu 11.000 Euro monatlich vom Staat (also nicht etwa von ihrer Kirche!) erhalten, während viele Millionen Arbeitslose an HartzIV verrecken! Dies sollte dringend der Öffentlichkeit klargemacht werden.
Abgesehen davon ist der Religionsunterricht ohnehin eine Diskriminierung, denn wenn christliche Schüler christlichen Religionsunterricht erhalten, dann hätten ja nicht nur jüdische und muslimische Schüler ebenfalls Anspruch auf Unterricht ihrer Konfessionen, sondern auch Anhänger von Scientology, Wicca, Asatru und anderer neuheidnischer Bewegungen. Atheistische Schüler hätten dann Anspruch auf atheistischen Unterricht. Und Kinder praktizierender Satanisten hätten Anspruch auf satanistischen Unterricht an öffentlichen Schulen. Was wohl Merkel von solch einer Forderung halten würde?