Archiv für August 2008

Antichristliche Einstellungen bekämpfen

Der Heilige Stuhl ist besorgt über die weltweit anwachsende Feindseligkeit gegenüber den Christen. “In vielen Ländern der Erde sind Christen Opfer von Vorurteilen und Intoleranz”, sagte der Sekretär für die Beziehungen des Heiligen Stuhls zu den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti. Der vatikanische “Außenminister” sprach beim so genannten “Rimini-Meeting” über die Bedeutung der Religionsfreiheit. An Vorfällen, wie sie sich derzeit in Indien ereigneten, könne man erkennen, dass Christen auf der ganzen Welt sich mit ernsten Problemen auseinandersetzen müssten, so Mamberti:

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“Die Tagespost” mit neuer Web-Site online

(Die Tagespost) Als katholische Zeitung nimmt die “Tagespost” die Weltkirche in den Blick. Über das aktuelle kirchliche Geschehen in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern berichten wir aktuell, reich an Hintergründen und mit kompetenten Gesprächspartnern. Wo andere nur lamentieren und die Kirche im Niedergang sehen, verweisen wir auf die Lebenskraft alter Traditionen und junger Aufbrüche.

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Gewaltwelle gegen Christen reist nicht ab

Rund ein Dutzend Tote in weniger als einer Woche - erneut erschüttert eine Gewaltwelle den ostindischen Bundesstaat Orissa’ erneut richten sich die Übergriffe gegen Christen. Kirchen werden zerstört’ Wohnhäuser in Brand gesteckt’ auch ein Waisenhaus ging in Flammen auf’ Priester und Ordensleute werden attackiert.
Auslöser ist der Anschlag auf einen Hinduführer’ bei dem in Kandhamal vergangene Woche insgesamt fünf Menschen getötet wurden. Radikale Hindus machen Christen verantwortlich. Die Polizei vermutet jedoch maoistische Rebellen hinter der Tat.

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Zölibat ist fundamentaler Ausdruck der Selbsthingabe

Wie sieht Papst Benedikt die Frage der Viri Probati, den Zölibat, die Sendung der Frau in der Kirche? Ein mutiger Südtiroler Priester hat beim Treffen des Klerus mit Benedikt in Brixen diese Fragen gestellt - lesen Sie heute ausführlich Benedikts Antwort.

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Nahost: “Bedingte Religionsfreiheit”

In den meisten Ländern der arabischen Halbinsel - mit Ausnahme von Saudi-Arabien - herrscht “bedingte Religionsfreiheit”: Daran erinnert der Apostolische Vikar für Arabien, Bischof Paul Hinder, beim “Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern” in Rimini. Es gebe aber keine echte Religionsfreiheit, ein Muslim könne nicht Christ werden. Die geschätzten zwei Millionen Gläubigen seien meist einfache Leute, alles Immigranten, die als Hausmädchen oder Arbeiter in den Ländern der arabischen Halbinsel lebten.

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Kein Segen für gleichgeschlechtliche Paare

Der Bischof vom Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, hat den Bezirksdekan von Wetzlar abberufen. Der Pfarrer hatte im Wetzlarer Dom eine Feier für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften mitgestaltet. Ein Bistumssprecher erklärte, eine Segnung von homosexuellen Paaren sei in der katholischen Kirche nicht möglich. Es gebe, so wörtlich, “keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn”. Die Kirche sei jedoch verpflichtet, für Homosexuelle angemessene Formen der Seelsorge zu suchen. Der abberufene Bezirksdekan erklärte unterdessen, dass er zukünftig gleichgeschlechtliche Paare nicht mehr segnen werde.
(pm 20.08.2008 mch)

Keine Kommunion für Abtreibungsbefürworter

Katholiken und besonders Politiker, die öffentlich die Abtreibung verteidigen, dürfen nicht zur Kommunion. Das hat Erzbischof Raymond L. Burke klargestellt. Der US-Amerikaner leitet seit wenigen Wochen als Präfekt das Höchstgericht der katholischen Kirche, die Apostolische Signatur.

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Lebend, sterbend oder tot: Zum Streit um Wachkoma-Patienten

Wie viel Leben ist in Wachkoma-Patienten? Sind sie Sterbende oder gar Tote? Wie viel Fürsorge brauchen sie und darf man künstliche Ernährung und medizinische Behandlung beenden? Der Streit um Wachkoma-Patienten - ein kontroverses Thema. Kreuzfeuer fragt nach der Position der katholischen Kirche und hört, was Seelsorger, Angehörige und Ärzte sagen. Eine Sendung von Michael Hermann, der über Jahre seine Mutter im Wachkoma gepflegt hat.

“Un uomo, anche se gravemente malato od impedito nell’esercizio sue funzioni piu alte, è a sarà un uomo, mai diventerà un “vegetale” o un “animale”.”
“Ein Mensch, der ernsthaft krank ist und in seinen geistigen Funktionen eingeschränkt ist, wird immer ein Mensch bleiben, nie eine Pflanze oder ein Tier.”

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Sie besitzen kein Internet?

Im Münsterland hat sich eine Gruppe von Katholiken an ein ungewöhnliches Projekt herangewagt.
Die ‘Apostel-Thomas Apostolats- Gemeinschaft - Familie der Heiligen Herzen Jesu und Mariens’ in Stadtlohn im Regierungsbezirk Münster in Nordrhein-Westfalen betreibt eine Internetradio.
Die ‘Apostolatsgemeinschaft’ (FJM) ist eine private Gebets- und Lebensgemeinschaft. Sie wurde von katholischen Christen auf Einladung des Konvertiten Peter Stoßhoff (51) am 31. Juli 2000 im Wallfahrtsort Stadtlohn gegründet.

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Für das Leben und gegen die Euthanasie

Am 19. Februar 2008 hat das luxemburgische Parlament in erster Lesung ein Gesetz verabschiedet, das - sollte es in zweiter Lesung definitiv gestimmt werden - unter bestimmten Voraussetzungen die “Tötung auf Verlangen” und den “medizinisch assistierten Suizid” als Wege anbietet, um aus dem Leben zu scheiden. Durch dieses Gesetz wird das Tabu, nicht zu töten, gebrochen. Aus Ärzten wird eine Berufsgruppe gemacht, die auf Antrag per Gesetz den Tod herbeiführen darf. Nach diesem besorgniserregenden Votum hat sich im März in der “Action pour la Vie et contre l’euthanasie” eine Gruppe von Männern und Frauen zusammengefunden, die ein Innehalten und eine Denkpause zwischen erstem und zweitem Votum fordern. Die Aktion “Pour la Vie et contre l’euthanasie” möchte insbesondere auf die ethischen, gesellschaftlichen und intergenerationellen Konsequenzen hinweisen.

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Avery Cardinal Dulles: Der Bund Gottes mit Israel

Erstmals wurde nun auf Deutsch ein wichtiger theologischer Beitrag von Avery Cardinal Dulles bereitgestellt, der ursprünglich in der amerikanischen Zeitschrift “First Things” erschienen war: Mit freundlicher Erlaubnis der Herausgeber von “First Things” konnte der Beitrag “Der Bund Gottes mit Israel” in einer Übersetzung von Josef Spindelböck auf stjosef.at online gestellt werden. Der Text scheint insofern besonders bedeutsam und aktuell, als es im Gefolge der Karfreitagsfürbitte für den “usus antiquior” des Ritus Romanus gewisse Differenzen und Unklarheiten über die Haltung der Kirche gegenüber dem jüdischen Volk gegeben hat.

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