Archiv für Oktober 2008

Wissenschaft kann Existenz Gottes nicht beweisen

Der Vatikan beschäftigt sich mit der Evolutionslehre. Die Theorien Darwins sind nämlich das Hauptthema der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie für die Wissenschaften. Geleitet werden die Gespräche vom italienischen Physiker Nicola Cabibbo und vom Schweizer Genetiker und Nobelpreisträger Werner Arber. Rund 45 namhafte internationale Wissenschaftler werden über die “wissenschaftliche Einsichten der Evolution” diskutieren. Evolution und Schöpfung seien sich widersprechenden Lehren, sagt Werner Arber.

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Vatikan: Der Zeremonienmeister im Interview

Die Art, wie Papst Benedikt XVI. die Heilige Messe feiert, unterscheidet sich von der seines Vorgängers. Für die Umsetzung des Ratzingerschen Liturgieverständnisses in die Praxis eines Papstgottesdienstes sorgt der Päpstliche Zeremonienmeister. Und Benedikt XVI. hat sich einen neuen gesucht: Guido Marini ist seit einem Jahr im Amt, am 2. November 2007 gestaltete er seinen ersten Papstgottesdienst. Gudrun Sailer bat aus diesem Anlass Guido Marini vors Mikrofon.

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Abschlussbotschaft gegen biblischen Fundamentalismus

Erkenntnisse der Bibelwissenschaft und spirituelle wie theologische Tradition müssen “unauflösbar verbunden sein”. Das haben die Teilnehmer der Weltbischofssynode im Vatikan unterstrichen und gleichzeitig jede Form des Fundamentalismus zurückgewiesen. Die Bibel erfordere eine historische und literarische Analyse. Um den vollen Sinn der Texte zu verstehen, brauche es jedoch die Überlieferung der Gesamtkirche und den Glauben, heißt es in der an diesem Freitag veröffentlichten “Botschaft an das Volk Gottes” zum Abschluss der 12. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode.

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Abschlusserklärung der Bischofssynode

Sie heißt im Synoden-Speak “Nuntius” und ist, wie einer ihrer Väter (Erzbischof Ravasi) gesteht, “nicht ganz frei von Pathos”. Hier dokumentieren wir die vorläufige Abschluss-Erklärung der Ordentlichen Bischofssynode im Vatikan zum Thema Wort Gottes. Die Synode, die am 5. Oktober begann, geht am Sonntag mit einer Papstmesse in St. Peter zu Ende.

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Ohne Widerrede oder Diskussion

Vor fünf Jahren wurden die Gelder verdreifacht. Jetzt werden sie noch einmal fast verdoppelt. Aber offen darf man in Deutschland über solche Dinge immer noch nicht sprechen.
Die staatlichen Gelder für den ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ werden um zwei Millionen Euro im Jahr auf fünf Millionen Euro aufgestockt.

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Regierungen nicht Lösung, sondern Teil der Krise

Der Jesuit und Sozialethiker Friedhelm Hengsbach fordert mehr “internationale Aufsicht und Kontrolle” im Finanzwesen. In einem Beitrag für die “Frankfurter Rundschau” beklagt er, die Chance, eine gut durchdachte und solide “Finanzarchitektur” zu entwerfen, sei “bereits vertan”.

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Wie könnten wir nicht Brüder sein?

Premiere im Vatikan: Zum ersten Mal hat ein nicht-katholischer Kirchenführer auf einer Welt-Bischofssynode im Vatikan gepredigt. In der Sixtinischen Kapelle wandte sich der orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel an die Bischöfe, die an der Synode teilnehmen. Im Beisein des Papstes, der ihn eingeladen hatte, betonte das Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen in aller Welt die fundamentale Bedeutung der Heiligen Schrift für die Christen und ihre Einheit. Unter den Fresken des Michelangelo nahmen Papst und Patriarch auf gleicher Augenhöhe Platz.

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Synode: In der Kürze….

Mit Applaus und Enthusiasmus haben die Teilnehmer der Bischofssynode an diesem Samstag einen ersten Entwurf für das Abschlussdokument der Synode aufgenommen. Erzbischof Gianfranco Ravasi stellte als Präsident der Kommission für die Botschaft der Synode die inhaltlichen Leitlinien vor, an denen sich das Abschlussdokument orientieren soll. Jutta Lütkecosman berichtet:

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“Humanae vitae” als “Nagelprobe für die katholische Krankenpastoral”

(zenit.org) ZENIT dokumentiert eine Beitrag des Mediziners Dr. Tamás Csáky-Pallavicini. Wörtlich schreibt der Autor: Für den gläubigen Arzt ist es offensichtlich, dass in einer Zeit, wo so viele Vertreter der Wissenschaft, der Politik und Medien sich in geradezu fundamentalistischer Weise gegen jegliche absolute Wahrheit und damit gegen den Glauben stark machen, die gedeihliche Entwicklung einer ärztlichen Tugendethik sicherer und klarer Wegweisungen seitens des Lehramtes bedarf, auf die der in all diesen Anfeindungen oft ganz allein gelassene Arzt im Dienst am Hilfe suchenden Menschen bei Bedarf zurückgreifen kann.

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Mensch darf Gott nicht ersetzen

Der Mensch ist Teil der Schöpfung und nicht deren Besitzer. Deshalb dürfe der Mensch niemals glauben, Gott ersetzen zu dürfen. Das betonte Papst Benedikt an diesem Donnerstag. Der Papst sprach vor den Teilnehmern des internationalen Kongresses an der Lateran-Universität zum zehnjährigen Erscheinen der Enzyklika “Fides et Ratio”. Der Glaube stehe nicht im Konkurrenzkampf mit der Wissenschaft, so Benedikt.

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Prof. Michael Waldstein zur Bibelsynode

(radiovatikan.de) Der österreichische Bibelwissenschaftler Michael Waldstein hat das Plädoyer des Papstes für das Miteinander von Forschung und geistlicher Bibellektüre gewürdigt. Die Wortmeldung Benedikts XVI. gebe den Geist der Versammlung wieder, sagte der Experte bei der Weltbischofssynode gegenüber Radio Vatikan:

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