Archiv für Tag 'Politik'

Regierungen nicht Lösung, sondern Teil der Krise

Der Jesuit und Sozialethiker Friedhelm Hengsbach fordert mehr “internationale Aufsicht und Kontrolle” im Finanzwesen. In einem Beitrag für die “Frankfurter Rundschau” beklagt er, die Chance, eine gut durchdachte und solide “Finanzarchitektur” zu entwerfen, sei “bereits vertan”.

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Ein neues Angebot: Bei Rot über die Ampel fahren

Warum sollen wir uns mit der Wahrheit herumschlagen, wenn die Lüge doch so zuckersüß und angenehm ist?
Wir haben uns daran gewöhnt, Geschenke anzunehmen, für die wir einen erschreckend hohen Preis zahlen müssen.

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CDU nur bedingt wählbar

Die CDU ist nach Ansicht von Kardinal Joachim Meisner für Katholiken “nur noch bedingt wählbar”. Mit Blick auf die Stammzell-Debatte beispielsweise “entwurzele” sich die Partei zunehmend bei christlich denkenden Menschen, sagte der Kölner Erzbischof in einem am Mittwoch vorab verbreiteten Interview der Zeitschrift “Capital”. Derzeit gebe es keine Partei, die den Katholiken besonders nahe stünde. Enttäuscht zeigte sich Meisner über den Katholizismus in Bayern. “Das barocke Gehäuse täuscht über manche Hohlheit hinweg”, urteilte der Kardinal. Er habe sich den Katholizismus dort allgemein stärker vorgestellt und sei ernüchtert. Das gelte nicht nur für die Arbeit der CSU. Demgegenüber sei zu seiner Berliner Zeit das Verhältnis zum damaligen SPD-Senat “unverkrampft” gewesen. Auch in Nordrhein-Westfalen habe es mit den SPD-Ministerpräsidenten Rau und Steinbrück eine gute Zusammenarbeit gegeben.
(kna 18.06.2008 mc)

Milliarden für Waffen

Die fünf führenden Friedensforschungsinstitute in Deutschland warnen vor einer neuen Hochrüstung. Von 2001 bis 2006 hätten die inflationsbereinigten Militärausgaben um etwa 30 Prozent zugenommen und lägen bei über einer Billion US-Dollar, heißt es in ihrem am Dienstag in Berlin vorgestellten Friedensgutachten 2008. Unsere Kollegen vom Domradio in Köln haben mit einem der Mitherausgeber gesprochen: Andreas Heinemann-Grüder vom Friedensforschungsinstitut “Bonn international Center for Conversion”. Fast die Hälfte der Ausgaben entfallen auf die USA. Auf den Spitzenplätzen danach folgten Großbritannien, Frankreich, China und Japan, so der Friedensforscher:

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Kirche stärkt Milchbauern den Rücken

Deutschland Bauern sind in den Milchstreik getreten - und die katholische Kirche stärkt ihnen im Kampf um faire Erzeugerpreise den Rücken. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) beteiligen sich aktuell 95 Prozent seiner 32.000 Mitglieder an dem Lieferstreik für Milch; die von den Molkereien gezahlten Preise seien zu niedrig. Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat an diesem Samstag als Solidaritätsbekundung einen Bauernhof besucht.

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Rentenanpassung: “Nicht zu viel, eher zu wenig”

Es ist das Gespenst vom Krieg der Generationen, das die Zeitung mit den vier großen Buchstaben heraufbeschwört: “Politischer Aufstand gegen höhere Rente”.

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Papst: Gegen Ausbeutergesinnung

Die dringlichste Aufgabe der Politik ist es, für Gerechtigkeit zu sorgen und alle Bewohner an den Reichtümern des eigenen Landes teilhaben zu lassen. Das hat Papst Benedikt XVI. an diesem Donnerstag den neuen Botschaftern aus neun verschiedenen Ländern eingeschärft, die er zur Übergabe ihrer Beglaubigungsschreiben im Vatikan empfing.

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Kardinal kritisiert Preispolitik der Öl-Konzerne

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga hat die Preispolitik der internationalen Öl-Konzerne angeprangert. Dass der Preis durch Angebot und Nachfrage geregelt werde, sei eine Mär, sagte der Kirchenmann aus Honduras am Samstag beim Katholikentag in Osnabrück.

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Predigt zu Christi Himmelfahrt von Bischof von Aachen

Beim Pontifikalamt zu Christi Himmelfahrt begann der Bischof von Aachen mit einer Predigt, die aber schnell zu einer politischen Ansprache degenerierte.

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Aufschwung kommt nicht an

Kaufkraft sinkt stetig

Trotz des Wirtschaftswachstums können sich die Bundesbürger von ihrem Einkommen immer weniger leisten. Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Demnach ist das Nettoeinkommen eines durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalts in den vergangenen drei Jahren deutlich langsamer gestiegen als die Teuerungsrate. Die Kaufkraft der Haushalte sei also stetig gesunken - obwohl die Bundesregierung immer wieder beteuerte, dass der Aufschwung auch bei den normalen Menschen angekommen sei.

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